Zu unseren Artikeln zum NSU Prozess

Da es anscheinend Unklarheiten zu unseren Artikeln zum NSU Prozess gibt, wollen wir hiermit klar stellen, dass es sich dabei nicht um Berichte aus erster Hand handelt. Sollte dieser Eindruck entstanden sein, wollen wir uns dafür entschuldigen.
Die Artikel sind Zusammenstellungen von Informationen, die wir aus verschiedenen Medien entnehmen und aufbereiten.

Das Ziel, welches wir damit verfolgen ist, Zusammenfassungen der Prozesstage mit Hintergrundinformationen zu kombinieren und es Menschen zu ermöglichen, Informationen über den Prozess in zusammengefasster Form zu erhalten und sich mit dem Thema zu befassen.

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NSU Prozess | 135. Verhandlungstag: Die Fragezeichen um Andreas Temme

Gegenstand des 135. Verhandlungstages im NSU Prozess in München ist der Mord an Halit Yozgat in Kassel und die Rolle des Verfassungsschützers Andreas Temme.
Während Halit Yozgat in dem Internetcafe seines Vaters ermordet wurde, war besagter Andreas Temme anwesend, will aber von dem Mord nichts mitbekommen haben – obwohl er sich nur wenige Meter entfernt befunden hatte.

Dazu kommt, dass er sich noch vor Eintreffen der Polizei vom Tatort entfernte und sich auch auf Zeugengesuche nicht gemeldet hat. Das er anwesend war, wurde erst aufgrund von anderen Zeugenaussagen herausgefunden, weswegen er auch kurzzeitig als Tatverdächtiger galt.

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NSU Prozess | 134. Prozesstag: Ein besonders dreister Fall von Ahnungslosigkeit

Am Dienstag und damit dem 134. Verhandlungstag des NSU-Prozesses war der Zeuge Jürgen Länger geladen. Dieser war bereits im November als Zeuge im Prozess, machte allerdings von seinem Aussageverweigerungsrecht gebrauch – da er sich mit einer Aussage selber belasten müsste. Diesmal erschien er in Begleitung des Anwalts Jauch, der bereits mehrfach rechte Zeugen in diesem Verfahren begleitet hat.

Der Anklage nach handelt es sich bei Länger um eine Person, die daran beteiligt war, dass die Mordwaffe Ceska 83 aus der Schweiz nach Deutschland und letztlich zum NSU gelangte. NSU Prozess | 134. Prozesstag: Ein besonders dreister Fall von Ahnungslosigkeit weiterlesen

NSU Prozess | 131.-133. Prozesstag: Wenig Neues und ein Befangenheitsantrag

131. Verhandlungstag

Erste Zeuge am 131. Verhandlungstag des NSU-Prozesses in München war Thomas Rothe. Der Zeuge, der sich im Umfeld von Blood and Honour bewegt, hatte das Trio direkt nach dem Untertauchen 1998 in seiner Wohnung aufgenommen. Wie die meisten Zeugen aus der rechten Szene konnte er sich auch bei dieser Vernehmung an nahezu nichts erinnern und konnte beziehungsweise wollte keine Auskünfte geben.
Das gleiche Bild hatte sich bereits am 01.04.2014 dargeboten, als er bereits vorgeladen worden war.Damals wurde die Vernehmung unterbrochen, weil es Unklarheiten bezüglich eines laufenden Verfahrens gegeben hatte.

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