In eigener Sache

Nachdem wir von blogsport.eu auf wordpress.com umgezogen sind, werden nun auch wieder Artikel folgen.

Der Wechsel des Anbieters war und ist schlicht damit begründet, dass bei blogsport.eu seit einiger Zeit kein Statistik-Plugin eingebunden ist und sich dies von Userseite auch nicht ändern lässt. Und grade für ein junges Projekt wie dieses ist es relativ zentral zu wissen, wie gut verschiedene Artikel ankommen und dementsprechend gelesen werden. Wenn diese Infos fehlen, schlägt das auf die Motivation, was dazu geführt hat, dass es seit einigen Monaten keine Artikel mehr gibt.
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Zu unseren Artikeln zum NSU Prozess

Da es anscheinend Unklarheiten zu unseren Artikeln zum NSU Prozess gibt, wollen wir hiermit klar stellen, dass es sich dabei nicht um Berichte aus erster Hand handelt. Sollte dieser Eindruck entstanden sein, wollen wir uns dafür entschuldigen.
Die Artikel sind Zusammenstellungen von Informationen, die wir aus verschiedenen Medien entnehmen und aufbereiten.

Das Ziel, welches wir damit verfolgen ist, Zusammenfassungen der Prozesstage mit Hintergrundinformationen zu kombinieren und es Menschen zu ermöglichen, Informationen über den Prozess in zusammengefasster Form zu erhalten und sich mit dem Thema zu befassen.

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NSU Prozess | 135. Verhandlungstag: Die Fragezeichen um Andreas Temme

Gegenstand des 135. Verhandlungstages im NSU Prozess in München ist der Mord an Halit Yozgat in Kassel und die Rolle des Verfassungsschützers Andreas Temme.
Während Halit Yozgat in dem Internetcafe seines Vaters ermordet wurde, war besagter Andreas Temme anwesend, will aber von dem Mord nichts mitbekommen haben – obwohl er sich nur wenige Meter entfernt befunden hatte.

Dazu kommt, dass er sich noch vor Eintreffen der Polizei vom Tatort entfernte und sich auch auf Zeugengesuche nicht gemeldet hat. Das er anwesend war, wurde erst aufgrund von anderen Zeugenaussagen herausgefunden, weswegen er auch kurzzeitig als Tatverdächtiger galt.

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NSU Prozess | 134. Prozesstag: Ein besonders dreister Fall von Ahnungslosigkeit

Am Dienstag und damit dem 134. Verhandlungstag des NSU-Prozesses war der Zeuge Jürgen Länger geladen. Dieser war bereits im November als Zeuge im Prozess, machte allerdings von seinem Aussageverweigerungsrecht gebrauch – da er sich mit einer Aussage selber belasten müsste. Diesmal erschien er in Begleitung des Anwalts Jauch, der bereits mehrfach rechte Zeugen in diesem Verfahren begleitet hat.

Der Anklage nach handelt es sich bei Länger um eine Person, die daran beteiligt war, dass die Mordwaffe Ceska 83 aus der Schweiz nach Deutschland und letztlich zum NSU gelangte. NSU Prozess | 134. Prozesstag: Ein besonders dreister Fall von Ahnungslosigkeit weiterlesen

NSU Prozess | 131.-133. Prozesstag: Wenig Neues und ein Befangenheitsantrag

131. Verhandlungstag

Erste Zeuge am 131. Verhandlungstag des NSU-Prozesses in München war Thomas Rothe. Der Zeuge, der sich im Umfeld von Blood and Honour bewegt, hatte das Trio direkt nach dem Untertauchen 1998 in seiner Wohnung aufgenommen. Wie die meisten Zeugen aus der rechten Szene konnte er sich auch bei dieser Vernehmung an nahezu nichts erinnern und konnte beziehungsweise wollte keine Auskünfte geben.
Das gleiche Bild hatte sich bereits am 01.04.2014 dargeboten, als er bereits vorgeladen worden war.Damals wurde die Vernehmung unterbrochen, weil es Unklarheiten bezüglich eines laufenden Verfahrens gegeben hatte.

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NSU-Prozess | 129. und 130. Verhandlungstag – Von Urlauben, Trinkpausen und Ahnungslosigkeit

129. Verhandlungstag

Der 129. Prozesstag beginnt damit, dass Richter Götzl den Antrag auf Entpflichtung von Zschäpes Verteidiger*innen ablehnt – es geht also weiter wie bisher. Begründung: „konkrete und hinreichende Anhaltspunkte für eine schwere und nachhaltige Störung“ seien in dem Antrag nicht dargelegt und damit nicht festzustellen. Darüber hinaus wird auch der Antrag auf eine*n vierte*n Verteidiger*in auf Staatskosten zu bekommen, abgewiesen. Welche Auswirkungen diese Entscheidung auf den weiteren Prozessverlauf hat und ob sich das Kurzschlussverhalten der Hauptangeklagten für eben diese rächen wird, bleibt abzuwarten.

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Whatsapp, telegram, Threema? Jabber!

Nachdem bekannt wurde, dass Facebook die weltweit verbreitete Messenger-App Whatsapp kaufen wird, hatten Nutzer*innen spontan Sorge um den Schutz ihrer Daten und es gab einen regelrecht panischen Ansturm auf Alternativen. Dazu muss gesagt werden, dass gerade Whatsapp es mit dem Datenschutz der Nutzer*innen auch vor der Übernahme von Facebook nicht sonderlich ernst genommen hat. Eine Ähnliche Welle wie bei Nutzer*innen wurde auch bei Journalist*innen losgetreten und es regnete Artikel zu dem Thema.
Und da dachten wir uns, das wir da auch noch unsere Meinung in den Ring werfen. Vor allem in den Fokus der Öffentlichkeit geraten sind telegram und Threema.
Telegram wegen der Einfachheit und der Möglichkeit verschlüsselt zu kommunizieren und Threema weil es vermeintlich supersave sei. Telegram ist darüber hinaus kostenlos; Threema kostet 1,60€.

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